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Vom Blatt auf die Bühne


„Apropos Überecho“, 2. Vormittag mit der Klasse 2b Heese vom Schulhausen Riedenhalden.

Letzter Termin.

Die Schülerinnen und Schüler schreiben Bewerbungen für ihren Traumjob. In einem zweiten Schritt sollen diese Bewerbungen umgeschrieben werden. Es entstehen erste Rapzeilen und poetische Texte, die am Mikrofon getestet werden. Die Vortragsituation löst bei einigen Widerstand aus. Am Ende passiert aber genau hier am meisten. Erst beim Vortragen lässt sich die Wirkung der Texte testen. Nemanja Ilic schreibt kurz vor dem Auftreten noch mal einen ganz anderen, neuen Text.

Aus:

Hallo, ich bin ein FBI-Agent. Dort hatte ich einen Auftrag, dort bekam ich die Narbe am Auge, ich erblindete an einem Streifschuss aufs Auge.

Wird plötzlich:

Hallo, ich bin

Hans Peterson

Ich wollte schon

als Kind im

Militär* arbeiten

bin gescheitert

aber arbeite jetzt

als Elektriker

*im mündlichen Vortrag:

Ich wollte schon

als Kind als

Soldat arbeiten

Dieser zweite Text hat mich sehr beeindruckt. Auch die Art und Weise wie er geschrieben wurde: Das zusammengefaltete Stück Papier definiert die Länge, bzw. die Kürze, in der hier etwas auf den Punkt gebracht wird. (Siehe Foto.)

Petra Fischer vom Jungen Schauspielhaus war für die Abschlussrunde auch dabei. Sie wird sich nun alle entstandenen Texte in Ruhe anschauen. Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

Welche Texte wir im Januar wohl auf der Bühne des Tanzhauses sehen?

Projekt Nr. 91 - "Apropos überecho" Klasse 2B Schule Riedenhalden (Lehrer: Nils Heese) mit Jurczok1001. In Zusammenarbeit mit dem Jungen Schauspielhaus Zürich.


JULL Junges Literaturlabor, 

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