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JULL - Blickfeldereröffnung


Die Sammlung des Museums für Gestaltung ist reich an Gegenständen mit Geschichte. Die Klasse AB1aus Urdorf liessen sich von diesen klassischen Objekten zu eigenen Erzählungen inspirieren, gecoacht von JULL-Schreibtrainer Heinz Helle. Zur Eröffnung vom Blickfelder Festival wurden

die Texte vorgetragen:

Ich bin bloss eine Zuckerdose, aber ich habe schon sehr viel erlebt. (Lucien)

Das letzte, das meine Grossmutter mir gegeben hat, war ihr Parfüm.. ( Malin)

Er sah tot aus... (Nina)

Am nächsten Morgen gehe ich mit meinem neuen Dreirad im Garten meiner Grossmutter fahren... ( Noelia)

Ich nahm die Motorsäge und schnitt in den Baum... (Lenny)

Ich hörte jede Nacht komische Geräusche vom Wohnzimmer... (Ana)

Ich möchte ein berühmter Künstler werden... (Mithurshana)

Ich bin 11 Jahre alt und lebe seit einem Jahr mit meinen Adoptiveltern... (Fabia)

Als wir unser neues Haus einrichteten, war da plötzlich ein Stuhl, den ich noch nie in mein Leben gesehen habe. ..(Anna)

Ich kriegte einen Anruf... (Céderic)

Der alte Mann war ein Künstler...(Rute)

Richard Arlons Augen schmerzten eines Tages, obwohl er eine Brille anhatte. (Justin)

Als ich 15 wurde hat mir mein Vater etwas ganz spezielles geschenkt. (Stella)

1935 man fand einen toten Agenten in einem edlen Hotelzimmer. (David)

Trotz Behandlung ist der Krebs nicht zurück gegangen sondern schlimmer geworden, sagte die Ärztin. (Severine)

Christian sieht aus wie ein Chinese seitdem er geboren ist... (Deniz)

Ich bin bei meiner Urgrossmutter, weil meine Eltern mich nicht mehr haben wollten. (Jessica)

Mein rotweisses Dreirad bekam Flügel... (Moira)

Als ich neulich auf eine Schaukel ging, flog ich auf den Boden... (Muriel)

Ich finde mich wunderschön. Das schöne Grün, das ich trage und diese schönen weissen Blumen auf mir. Aber ich habe ein sehr schlimmes Leben. Ich stecke nur auf grässlichen Haaren die stinken und Läuse haben. Diese Leute springen mit mir ins Wasser und ich werde immer hässlicher. An einem Tag kamen Kinder, die schmissen mich herum und gaben gar keine Acht auf mich. Ich ging kaputt. Fast alle meine Blumen fielen ab und meine schöne grüne Farbe wurde braun. (Séin)

Meine Grossmutter hat mir letzten Abend gesagt, dass sie mir einen neuen Bikini gekauft hat. Ich hoffe nur nichts Peinliches. Als ich ihn sah flippte ich komplett aus: Nooonnaaaaa, was für ein Babybikini ist das? Aber die Grossmutter fühlte sich dann beleidigt und um sie zu trösten trug ich den Bikini einfach. (Antonio)

109 - "Wie wird aus einem Stuhlbein eine Story?" Klassen AB1c (Lehrer: Marcel Achermann), Sekundarschule Urdorf, Schreibcoach Heinz Helle

Auftrittstrainerin: Irene Eichenberger


JULL Junges Literaturlabor, 

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Bärengasse 20, 8001 Zürich

T +41 44 221 93 81, office@jull.ch

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