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Freier Schreibmorgen mit der 4.Klasse aus dem Schulhaus Küngenmatt




"Herzlich Willkommen zu meiner Rede. Jedes dritte Schwein, das wir schlachten, wird weggeworfen, gleichzeitig leiden etwa eine halbe Million Kinder Hunger, allein in Madagaskar, und bei uns wird so viel weggeworfen. Die Leute können sich gar nicht mehr vorstellen, wie es ist, richtig Hunger zu haben. Wenn einem der Magen richtig wehtut vor Hunger und nicht nur das, auch an Trinkwasser mangelt es gewaltig. Etwa 66 Prozent der Dörfer in Madagaskar haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, während wir einfach den Wasserhahn aufdrehen können und frisches Wasser haben. Es wird Zeit, dass wir etwas tun. Danke, dass ihr zugehört habt."


"Herzlich Willkommen zu meiner Rede über die Erde. Die Welt ist nicht gerecht. Wir müssen sie verändern. Jetzt, nicht gleich! Frieden müssen wir erreichen. Ausserdem sollten wir auch für andere schauen, nicht nur für uns. Wer nichts bewirkt, kann nicht erreichen! Fangen wir am Nordpol an. Dort schmilzt ihren die Eisscholle unter den Pfoten weg. Oder im tropischen Wald, wo Orang-Utans keine Bäume haben. Der Mensch ist das Problem. Bevor wir mit anderen streiten, sollten wir uns um uns kümmern. Frauen sollten gebildet werden, um eine bessere Zukunft zu erreichen. Wenn wir etwas wollen, können wir es erreichen. Statt Leute zu bemitleiden, sollte man ihnen helfen. Mir ist die Welt wichtig, für unsere Zukunft. Jetzt sollten wir anfangen, nicht in einem Monat oder Jahr. Jetzt sofort! Wenn wir sieben Mal hinfallen, stehen wir acht Mal auf!"


"An: Derek Chauvin und die Welt: Herzlich Willkommen, Derek Chauvin. Wie ich gehört habe, haben Sie am 25. Mai 2020 den dunkelhäutigen Mann George Floyd umgebracht.

Als ich das als weisses Mädchen gehört habe, hat es mich und die ganze Welt geschockt. Dadurch wurden wir aufmerksamer auf dieses Thema.

Die Leute streiten auf der ganzen Welt. Diesen Satz müsst ihr euch merken: Alle sind Menschen und alle haben es verdient, so behandelt zu werden wie Menschen."


"Für alle Kinder, die mich hören: Seid nicht zu hart zu den Eltern und seid nicht verwöhnt, denn die Eltern haben Gutes verdient. Sie schenken euch ein Leben und viel Liebe. Und noch etwas für die Dunkelhäutigen: Kämpft weiter, ihr habt es verdient, wie Menschen behandelt zu werden und nicht wie Sklaven, aber ihr habt es geschafft. Mir ist aufgefallen, dass sich fast die ganze Welt nur um die Ukraine sorgt, aber die in Afghanistan haben viel mehr durchgemacht. Das wars mit meiner Rede, es war zwar kurz, aber ich weiss, ihr verbessert euch. Ich hoffe, es hat euch gefallen."



"Ich will euch klarstellen, dass der Frieden etwas vom Wichtigsten auf dieser Erde und wieso er so wichtig ist. Viel Spass bei der Rede und ich hoffe, ihr lernt etwas. - Ich finde den Frieden toll, weil er das Gegenteil von Streit und Krieg ist und wie ihr wisst, ist Krieg nicht gut, denn im Krieg sterben Tausende von Menschen und es wird nur rumgeballert. Deshalb hasse ich Waffen, denn das sind oft Mordwerkzeuge. Und jetzt zum Streit. Der Streit ist meistens der Grund, wenn man wütend auf jemanden ist, aber eigentlich sollen alle Freunde sein, denn wir sind alle Menschen."


"Herzlich Willkommen zu meiner Rede. Mit dieser Rede will ich mich an viele Frauen wenden. Nein, an alle Frauen dieser Welt. Ich als Frau will mit dieser Rede viel erreichen. Denn ich finde, dieses Thema sehr wichtig. Weil in Afghanistan oder anderen Ländern sind Frauen immer noch so weit unten in der Rangordnung. Früher konnte der Mann der Frau den Schlüssel zur eigenen Wohnung wegnehmen. Und die Frau durfte nicht zur Arbeit gehen. Denn während der Mann an die Arbeit ging, musste sie kochen, putzen und sich um die Kinder kümmern. Und wenn die Frau es irgendwie geschafft hat, doch zur Arbeit gehen zu dürfen und da Geld verdiente, musste sie das Geld ihrem Mann abgeben. Ausserdem haben die Frauen damals ja immer Röcke an. Und noch zur Arbeit. Wenn die Frau zur Arbeit gehen will, muss sie das mit ihrem Mann absprechen. Das kommt aber auf den Mann drauf an.



Schreibcoach: Renata Burckhardt

 

Projekt 65 - "Freier Schreibmorgen" - das JULL schreibend kennenlernen (Angebot für Zürcher Schulklassen), betreut durch wechselnde Autor/innen.

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