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Künstler-Schicksal in der Corona-Krise



(inspiriert von «Romeo und Julia auf dem Dorfe»)


Nicht weit vom Max-Binder-Platz wohnte der arme Geiger Omeor. Vor einigen Tagen verstarb seine Tante Ailuj im Alter von 91 Jahren. Sie war im Gegensatz zu ihm sehr wohlhabend und besass sogar eine Stradivari-Geige. Eigentlich war es schon immer klar, dass Omeor diese Geige eines Tages erben wird, da er ja Geigenlehrer und mit Abstand der beste Geiger der Familie war. Obwohl er seine Tante (besonders wegen dem guten Essen, das sie kochte) sehr mochte, war er auch froh, dass er mit dem Erlös der Stradivari-Geige seine Schulden würde zurückzahlen können, in die er während der Corona-Krise durch den starken Abfall der Aktien gekommen war, die er ausgerechnet am tiefsten Punkt vor Schreck auch noch verkauft hatte. Doch sein Cousin machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

To be continued by Julian


Bilder: https://www.wikiwand.com/de/Antonio_Stradivari (João Paulo Dantas)

https://www.mittelbayerische.de/kultur-n%20achrichten/die-stradivari-als-spekulationsobjekt-21853-art1360569.html (dpa)

Projekt Nr. 125 - "Neue Seldwyler Geschichten, Zweite Serie". Klasse A2 (Lehrerin: Muriel Maglock), Sekundarschule Hagen in Illnau. Schreibcoach: Ulrike Ulrich. Im Rahmen von 200 Jahre Alfred Escher & Gottfried Keller, unterstützt vom Lotteriefonds des Kantons Zürich.

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