#PerGünnt: Erste Leseprobe



Mutter:

Peer. Peeeeer.

Sein Name ist so perfekt, dass nicht mal perfekt es beschreiben kann.

Seine Haare sind so schön wie goldene Seide. Die haselnussbraunen Locken strahlen im Sonnenlicht

Er hat die Augen eines Drachen! Sie sind so blau wie das griechische Meer.

Und sie strahlen als wären 10'000 Sterne drin.

Seine Lippen haben die Farbe einer Rose.

Seine Augen sind wunderbar, wie Blumen.

Er ist soooo schön, dass man fast ins Koma fällt beim Hinsehen.


Peer: Mama!


Mutter:

Sein Herz ist so weit wie das Meer. Es scheint wie ein Rubin in der Nacht.

Wenn er schläft, geht die Sonne unter und wenn er aufwacht, geht die Sonne wieder auf.

Er ist so herzlich wie ich und so schön wie mein verstorbener Mann.


Dörfler :

Ja, also Ase, jetzt mach mal einen Punkt.

Das war doch ein Säufer, dein Mann!

Der sah doch miserabel aus!

Hundsmiserabel!


Mutter:

Ach, mein Peer. Er riecht wie ein Minzebonbon.

Sein Humor ist so lustig wie der eines Komikers.

Seine Gedanken sind so gross wie die Erde.

Seine Worte sind so fliessend, dass sogar Fische die Strömung spüren!

Mein Peer ist der Allerschlauste der Welt.

Ich stehe jeden Morgen mit Freude auf, weil ich weiss, ich hab einen wundervollen Sohn.


Peer: Mama!!!

Projekt 141 - #PerGünnt I / Klasse 3. Sek a (Lehrerin: Denisa Popov), Schulhaus Waidhalde. Schreibcoach: Suzanne Zahnd. In Kooperation mit dem Opernhaus Zürich.

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