Wessen Marionette bist du? Drei Sätze von Noemi Pozzi
- 6. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Noemi Pozzi hat das JULL kennengelernt, als sie gemeinsam mit ihrer Schulklasse den Schulhausroman "Der Überfall in Einsiedeln" schrieb. Seither schaut Noemi immer mal wieder bei uns vorbei, um zu schreiben - wie auf diesem Foto von Lea Della Zassa am JULLbiläum in der Wasserkirche im November 2025. Neben anderen Texten schreibt Noemi gern auch kurze, thesenartige Sätze. Hier drei Beispiele:
Viele gehen, ohne je gelebt zu haben – lebe jetzt als etwas Seiendes als nie.
Immer wieder wird die Stille durch das Laute verdrängt – stille Menschen ertrinken in dem Lauten, doch laute Menschen sterben in der Stille.
Man sagt: «Freiheit ist eine Illusion.» – Man ist die Marionette seiner selbst und der Natur, bis man entscheidet, wessen Marionette man wirklich ist.





