«Vielleicht ist der Paradeplatz so teuer, weil am Anfang vom Namen steht Para, auf türkisch: Geld.»

20.09.2018

Die Schule Feld ist aktuelle School-in-Residence im JULL und Schüler/innen aus drei Klassen schreiben mit drei Autor/innen. Heute traf sich die 2. Sek B wieder mit Autorin Eva Rottmann.

 

Wir überlegen, welche Figuren in unserer Geschichte vorkommen sollen. In der letzten Schreibübung sind ein paar Charakteren entstanden, die wir beibehalten wollen. Zum Beispiel der Herr mit dem Bauch und Drina, die Frau, der etwas fehlt. Ausserdem sollen ein paar Jugendliche eine wichtige Rolle spielen. Ein Mädchen namens Britney zum Beispiel oder Cedric, dessen Eltern im Lotto gewonnen haben und der seitdem standardmässig im Hotel Savoy residiert. Unsere Geschichte wird sich zwischen Langstrasse und Paradeplatz abspielen. Hier einige der Texte, die heute entstanden sind:

 

Cedric

Cedric wachte in einem grossen, frisch duftenden Bett auf. Aus dem Fenster hatte er einen schönen Ausblick auf die Stadt. Cedric befand sich im Hotel Savoy am Paradeplatz. So ein teures Hotel war für ihn Standard. Seine Eltern hatten vor einigen Monaten im Lotto gewonnen. Um genau zu sein, hatten sie 20 Millionen Franken gewonnen.

Cedric stand auf, streckte sich und nahm aus seinem goldigen Koffer teure Kleider heraus. Mit dem Lift fuhr er müde zum Frühstücksbuffet. Obwohl er wohlhabend war, verhielt er sich höflich und freundlich. Er ass viel Frühstück und verliess danach den Essraum.

 

Mirko (Der Taxifahrer)

Der Taxifahrer Mirko wohnte in der Langstrasse in einer kleinen Wohnung. Wie jeden Tag klingelte der Wecker um vier Uhr morgens. Mirko stand sehr müde und genervt auf und ging in die Küche. Er machte sich ein Frühstück und ging duschen. Danach zog er sich an und ass sein Frühstück. Nach dem Essen ging er mit dem Hund namens Lucky spazieren.

 

Murat

Murat und seine Schwester wachten um etwa sieben Uhr morgens in einer Gasse hinter dem Paradeplatz auf. Schon auf dem Weg zum Paradeplatz fingen sie an zu betteln. Am Mittag hörten sie auf zu betteln, weil sie genug Geld hatten, um sich etwas zu essen zu kaufen. Mit 15 Franken gingen sie in die Migros. Alle Leute schauten die beiden komisch an. Sie fühlten sich beobachtet. Während dem Essen fragte die Schwester Murat, warum sie nicht ins Heim gingen. «Nein», sagte Murat. «Es ist zu gefährlich dort.»

 

 

 

Projekt Nr. 88 - School in Residence Sekundarschule Feld I (Langzeitprojekt). 2ABb (Lehrer: Jann Burgstaller) mit Eva Rottmann.

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