Cannabis im Oberland oder: Aus Schulhausroman wird Realität

29.08.2019

 

 

Diese Woche im Tagi: Der griechische Milliardenerbe Alki David verkauft in Kalifornien Cannabis-Produkte – angeblich hergestellt in der «reinen Bergluft» des Berner Oberlands: https://www.tagesanzeiger.ch/10711307

 

Die Kids in Gstaad wissen schon lange davon, wie man in einem Schulhausroman aus dem Jahr 2013 nachlesen kann. In diesem dramatischen Werk, bei dessen Entstehung die Autorin Anita Siegfried als Schreibcoach amtete, müssen die Held*innen sogar an der Drogenproduktion mithelfen:

 

Was aber noch viel schlimmer ist: 67 Kinder werden vermisst. Sie sind spurlos verschwunden! Niemand weiss, dass die Kinder als Sklaven in der Drogenfabrik von Gustavo Maurer arbeiten. Die Drogenfabrik ist in einem stillgelegten Bunker tief im Berg eingerichtet worden. Überall sind Eisentore. An jeder zweiten Tür ist ein Warnschild: „Hochgiftig!“, „Tödlich!“ In einem 1000 m2  grossen Raum stehen viele Maschinen. In einem anderen gibt es lange Reihen von Tischen. Es ist dunkel, kalt und nass, und überall hat es Fledermäuse. In einer kleinen Küche müssen die Kinder für sich kochen und ihre Wäsche waschen. Jeden Abend gibt Gustavo Maurer den Kindern Schokoloade, lila Bonbons und Vanilleeis. Die Bonbons enthalten eine Droge, eine Mischung aus Cannabis und Crystal Meth, die die Kinder gefügig macht.

 

aus: Der Gstaadsfeind Nr. 1, Schulhausroman Nr. 101, Klasse 7C, Schulhaus Ebnit, Gstaad, 2013.Schreibcoach: Anita Siegfried

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