Eine technische Frage




An diesem letzten Montag vor den Schulferien – das Gymi Unterstrass hat beschlossen, die Ferien um zwei Wochen zu verlängern – sind wir nochmal in die Kellersche Sprache eingetaucht und haben das 7. Kapitel des Ersten Bandes zu Ende gelesen, nach bewährter Methode, Satz für Satz, nach jedem Satz eineN neueN Sprecher*in, was den Schüler*innen doch einige Konzentration abverlangt, unterbrochen von Fragen und Spekulationen (seit wann gibt es eigentlich das Schauspielhaus Zürich?). Zu Zeiten des Grünen Heinrich jedenfalls war Theater ein Gesamtkunstwerk herumreisender Wandertruppen, die alles selber mitbrachten, Schauspieler*innen, Dekorationen, Kostüme, und sich jeweils für Wochen in einem Gasthaus niederliessen. Die Schüler*innen wirken etwas müde, am präsentesten scheint jener, der sich meldet mit einer, wie er sagt, „technischen Frage“; ich bin gespannt, was kann das sein? Ob sie jetzt Pause machen könnten, sagt er, wie vorgesehen, oder durcharbeiten und dann fünf Minuten früher Schluss...?


Projekt 134: «Green Henry III» - Jugendliche nähern sich schreibend dem grossen Zürcher Klassiker. Gymnasium Unterstrass, Klasse 1c (Lehrerin: Barabara Jehle) mit Ruth Schweikert und Peter Weber. Im Rahmen von 200 Jahre Alfred Escher & Gottfried Keller, unterstützt vomLotteriefonds des Kantons Zürich.


JULL Junges Literaturlabor, 

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