Erste Leseprobe in der Ausstellung: " Fiktion Kongo"




Intro in der Ausstellung wird geprobt:


ALLE: Lovestory in the eyes

Kiandy: Eine Geschichte

Alejandra: übers Erwachsenwerden

Kamsha: „Bella? Warum bist du denn zuhause? Ich hab doch unterschrieben, dass du bis spät ans Frühlingsfest darfst!“

Marika: „Ich hab Bauchschmerzen.“

Kamsha: „Du siehst aber gesund aus! Das ist doch nur wieder eine Ausrede.“

Marika: „Ich hab aber Bauchschmerzen. Ihr könnt mich nicht zwingen, zu einer Party zu gehen.“

Kamsha: „Du bist jung, du musst doch rausgehen!“

Marika: „Lass mich in Ruhe!“


Intro der Jungs

Omer, Yasin, Labinot, Hamza OMER: YASIN: Aus den Tagebüchern.Heute Morgen bin ich aufgewacht und sah aus dem Fenster die Aussicht in Afrika. Dann habe ich geduscht und danach habe ich Frühstück gegessen. Während ich mir die Zähne putzte, sahen mich die Wärter grimmig an. Um 6:30 Uhr gingen wir ins Training bis 16:30 Uhr. Alle waren so hungrig und müde, jedes Mal gibt es das gleiche Essen. Reis mit Gemüse. Und ein kleines Stück Rindfleisch. Zum Glück kriegen wir nach dem Essen eine 20minütige Pause. Danach wird wieder trainiert.Wir mussten sehr viele verschiedene Sachen machen und die Leute da haben uns angeschrien, wenn wir nicht tausend Liegestützen gemacht hatten, mussten wir am nächsten Tag doppelt so viele machen.


Projekt Nr. 120- "Mukanda" Klasse 1.Sek B (Lehrerin: Maria Loiacono), Schule Kappeli. Schreibcoaches: Regina Dürig, Daniel Mezger. In Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg.


JULL Junges Literaturlabor, 

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