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Wir haben keine Wahl


Heute hat die 1. Sek A aus dem Kappeli mit den AutorInnen Werner Rohner (hinter der Kamera) und Ulrike Ulrich (auf dem Bild) zum Thema «Menschenrechte» geschrieben (und geclustert). Zum Warmwerden wurden aber erstmal Lügen erfunden und Kürzestgeschichten geschrieben. Dann waren Flurina und Lea von Amnesty International zu Besuch. Und danach hat dann jede Schülerin und jeder Schüler einen der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zugelost bekommen. Und begonnen, dazu eine Geschichte zu schreiben. Hier schon mal drei Ausschnitte aus den Geschichten zum Recht auf Meinungsfreiheit, Staatsangehörigkeit und Arbeit:

Jeder Mensch darf eine Partei, Fussballmannschaft und Religion unterstützen. (Gökay, Artikel 19)

«Wir haben keine Wahl», flüsterte der Freund der 14-jährigen Maliha. Krieg herrschte in Syrien. Auf den Strassen goss Blut wie Regen.

(Vishnuka, Artikel 15)

Obwohl ich in der Schule hart arbeitete, um ein gutes Leben zu leben, lebe ich jetzt ein schlechtes. (Lara, Artikel 23)

Und dazu noch zwei vollständige Kürzestgeschichten zu den Wörtern «Armut» und «Krieg»:

Es war einmal ein Mann, der im Lotto gewonnen hat, und eine Villa gekauft. Die Villa war so teuer, dass er schliesslich wieder arm war. (Nadim)

Rolf liebte seine Fische, doch liebten seine Fische ihn? Er bemerkte, dass seine Fische ihn nicht mochten, es herrschte Krieg! (Basil)

"Menschenrechte" Klasse 1. Sek A Schule Kappeli, Zürich (LehrerInnen: Bettina Stadelmann und Felicia Cordey). Schreibcoaches: Ulrike Ulrich und Werner Rohner

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