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26.-30.06.2021 #Peer Günnt! @ Opernhaus Zürich

Die drei Sek-Klassen 3a, 3b und 3c aus dem Schulhaus Waidhalde in Zürich schrieben im Herbst 2020 mit Hilfe der drei Autorinnen Johanna Lier, Renata Burckhardt und Suzanne Zahnd literarische Texte zur Figur und der Lebenshaltung von „Peer Gynt“, der Titelfigur von Henrik Ibsens Drama aus dem 19. Jahrhundert.

Im Sinne von: Was wäre, wenn… Peer Gynt heute leben würde? Als Mann – oder als Frau? Wie würde es ihm/ihr gelingen, sich durchs Leben zu mogeln – ohne Rücksicht auf die Gefühle der anderen?

Resultat ist das JULL-Print Nr. 49, mit dem Titel #Peer Günnt! – 3x freie Variaten zu Henrik Ibsens „Peer Gynt“.

 

Diese literarische Auseinandersetzung mit Henrik Ibsens Drama war nur der 1. Teil eines Projekts, das in Kooperation mit dem Opernhaus Zürich durchgeführt wurde: Dieselben Jugendlichen, die diese Texte verfasst haben, setzten im Frühling 2021 das Stück mit einem Team des Opernhauses als Tanzaufführung um.

02.06.2021 Abschlusslesung Viventa

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28.05.2021 Bäumig!
Zürcher Primarschüler erfinden den Wald - Live-Lesung Friedhof Sihlfeld

Anlässlich von Abenteuer Stadtnatur 2021 haben zwei sehr verschiedene Organisationen zusammengespannt: das Junge Literaturlabor JULL und die Stiftung Silviva. Die Idee: Zürcher Kinder werfen einen völlig neuen  Blick auf den Wald. Ausgewählt für das Projekt wurden eine 5. Klasse der Primarschule Sihlfeld und eine 6. aus Fluntern. In einem ersten Schritt liessen sich die Nachwuchsautor(innen) von ihrem eigenen Erleben des Stadtklimas zu Geschichten inspirieren, begleitet von den JULL-Schreibtrainerinnen Lea Gottheil und Eva Rottmann. Resultat: 1001 bäumige Geschichten, von wölfischer Fantasy über frühlingsgrüne Tiergedichte bis zu knallharten Umweltparolen. Nun aber folgt der zweite Schritt: Ein Experte der Stiftung Silviva bringt die Kinder bei einem Ortstermin im Friedhof Sihlfeld auf den Waldboden der Tatsachen zurück: durch wissenschaftlich fundierte, aber deshalb nicht weniger spannende Geschichten. Beide Projekte werden während des  Festivals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht über: Live-Lesung Friedhof Sihlfeld. Texte & Stimmen: 5. Klasse, Primarschule Sihlfeld.

Seit Anfang Jahr werden JULL-Instagram und -Twitter von einzelnen  Jugendlichen oder jungen Erwachsenen aus dem Umfeld des Jungen  Literaturlabors kuratiert. In Erweiterung dieser Idee wird für die  JULL-Social-Medias auch Originalliteratur geschrieben:  Kürzestgeschichten, die auf dem dafür eingerichteten Twitter-Account @JULLinderStadt erscheinen. Seit Projektstart sind mehrere hundert Mini-Erzählungen im 280-Zeichen-Format erschienen – ein schöner Fundus für die erste öffentliche Twitter-Lesung im JULL. Betreut werden die Twitter-Poet_innen von der Autorin Gina Bucher, die  seit 2016 auch die JULL-Stadtbeobachter*innen betreut, eine lose Gruppe  schreibender Jugendlicher zwischen 15 und 25 Jahren. Mehr unter:  www.stadtbeobachter-innen.ch bzw. www.jull.ch

 

Die Lesung wurde live übetragen auf Instagram, Mittwoch 21. Oktober, 17:00 Uhr:

https://www.instagram.com/jullneverwritealone/

Das Heft gibt's in unserem Shop zu kaufen.

MONSTERHOF oder: Ein Amulett für zwei

In dieser Geschichte geht es um Bella und Mia, zwei sehr heutige Jugendliche - die eine superreich, die andere arm. Bei einem Besuch in einem gruseligen Haus am Münsterhof geraten die beiden in eine Art Zeitmaschine - und tauchen 100 Jahre früher wieder auf: 1920. Damals sieht der Münsterhof schon ähnlich aus wie heute. Aber doch ganz anders. Und natürlich treffen Bella und Mia auf ihrer Zeitreise zwei Jungs, die 1920 genauso alt sind wie sie selber. Und mit dieser Begegnung nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Dieses Drama, geschrieben von der Klasse Sek 2ABb der Schule Feld, wurde am 13. Juni 2020 im Rahmen der Festspiele X als Funkoper live aus dem Festspielzentrum im KOSMOS Zürich und auf Radio LoRa als Ursendung ausgestrahlt.

Fotos: Pierre de Senarclens

Die Funkoper ist noch bis Ende Oktober 2020 über die Seite der Festspiele X hörbar.

Das Heft mit der ganzen Geschichte gibt's in unserem Shop zu kaufen.

Dramatische Geschichten über das Erwachsenwerden

Animiert wurden sie von der Ausstellung Fiktion Kongo im Zürcher Museum Rietberg und speziell von "Mukanda", dem Initiationsritus, der junge Männer in einem Camp fern ihrer Familien in die Erwachsenenwelt einführt. Im JULL haben die jungen Autor*innen der Klasse 1B1 der Sekundarschule Kappeli, Zürich Altstetten, zwei packende Geschichten geschrieben. Und das streng nach Geschlechtern getrennt:

Das Mädchenteam verfasste LOVESTORY IN THE EYES, die Jungs DAS CAMP. Gecoacht wurden die Jugendlichen von den beiden Profi-Autor*innen Regina Dürig und Daniel Mezger.

Ende Februar präsentierten die beidne Teams ihre Texte live im inspirierenden Rahmen der Ausstellung im Museum Rietberg.

Fotos: Toni Suter

Das Doppelheft mit beiden Geschichten gibt's in unserem Shop zu kaufen.

"Liebematik" @ Schreinerei Langstrasse

Alles fängt ganz harmlos an. Luis muss nach dem Fussballtraining seins Schwester Melissa vom Cheerleader-Training abholen - und Finn begleitet ihn. Als Finn Melissa sieht, passiert es: Es kann seine Augen nicht mehr von ihr abwenden! Doch Melissa hat einen festen Freund, Mark. Und Mark hat ein Aggressionsproblem. Und sie liebt Mathematik. Zwei grosse Hürden für Finn. Doch einen Verliebten kann nichts und niemand aufhalten...

Diese Geschichte entstand im Winter 2018/19 im JULL. Während einiger Monate kamen die jungen Autor*innen der Sekundarschule Feld in Zürich dafür regelmässig ins JULL und schrieben mit Autorin Suzanne Zahnd.

Ende November wurden sie für eine exklusive Lesung in die Schreinerei Langstrasse Zürich eingeladen.

Fotos: Michele Cirigliano

"Augenblick" - Lesung der Gewinner*innen des 14. Ü70-Schreibwettbewerbs

Beim Ü70-Schreibwettbewerb können exklusiv Autor/innen über 70 Jahre Texte einreichen. Das Thema der 14. Ausgabe lautete «Augenblick». Eine Fach-Jury wählte aus 326 eingegangenen Beiträgen 9 Texte aus. Deren Autor*innen wurden zu dieser Lesung nach Zürich eingeladen. Danach reitsen sie ins (Höhen-)Schreibtrainingslager mit Schreibcoach Richard Reich nach St. Moritz.

Es traten auf:

Irma Frei-Hänggi (CH), «Fernamt Basel»

Aaron S. Geissmann (CH), «Chrieg und Fride»

Werner Hardam (De), «Stalin ist mein bester Freund»

Liliane Locher (CH), «Ougeblick»

Walter Mosimann (CH), «Im Ruhestand»

Ursula Rychen (CH), «Unschuld»

Klaus Urban (De), «Ein Augenblick Leben – Sie»

 

Ebenfalls ausgezeichnet wurden Jutta Dornheim (De), Toni Mathies (CH), Walek Neumann (De), die leider nicht teilnehmen konnten.

Fotos: Suzanne Schwiertz

Reformation - emotional und unterhaltsam

Vier Autor*innen, vier historische Figuren – eine literarische Zeitreise

 

Das Leben vergangener Zeiten ohne technische Hilfsmittel so lebendig werden zu lassen, dass es uns auch heute ans Herz geht  – das kann nur Literatur. Die Storys der vier Reformationsnovellen, verfasst im Reformations-Jubiläumsjahr (und als JULL-Bücher publiziert), sind reine Fiktion. Und doch folgen sie getreu den Fakten wahrer Lebensläufe.
Lea Gottheil und Johanna Lier geben uns in „Morgentau“ und „Froze to Death“ Einblick in das Denken und Fühlen zweier Gottessucherinnen aus dem 19. Jahrhundert. Diese Frauen sind gnadenlos mit sich selbst und ihren Körpern. Die Novellen erzählen, wie der Glaube im 19. Jahrhundert für viele Frauen auch euphorische Befreiung sein konnte – zu einem hohen Preis.
Lorenz Langenegger und Richard Reich bewegen sich in „Zwei Leben“ und „Der Leihsohn“ im Kielwasser männlicher Herrschaft. Sie erzählen, wie die Fassaden zweier privilegierter Männer – ein erfolgreicher Heerführer und ein verwirrter Schnösel – angesichts des drohenden Todes bröckeln und nackte Emotionen zum Vorschein kommen.

Es lasen: Lea Gottheil, Johanna Lier, Lorenz Langenegger, Richard Reich

Moderation: Gerda Wurzenberger

 

Die Historikerin Regula Bochsler hat die historischen Hintergründe der vier Personen (zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert) recherchiert.

Fotos: Toni Suter

55 Minuten Einblick in 5 JULL-Textküchen

JULLliest war ein quirliger Querschnitt aus laufenden Projekten. Zum Beispiel: Mehrere Klassen erfanden parallel «Neue Seldwyler Geschichten» – ein Langzeitprojekt im Rahmen von 200 Jahre Alfred Escher & Gottfried Keller. Angeregt durch real geschehene Ereignisse, entwickelten Klassen aus Stadt und Kanton Zürich eigenwillige Geschichten, die, ob erfunden oder belegt, sagenhafte Held*innen aus ihrer Lebenswelt ins Zentrum des Geschehens stellen: einen Busfahrer, der besonders gemein ist. Oder eine Spielplatz-Königin, die alle tyrannisiert… Nebst diesen Kollektivschreiber*innen aus Rüti, Altstetten oder dem Kreis 4 waren auch Einzeltäter*innen am Start: unsere traditionsreichen Stadtbeobachter*innen, sprich junge Erwachsene, die kurze Ausschnitte aus taufrischen Texten lasen oder auch Miniaturen aus schon länger gehegten Werken. Wie immer wurden alle Schreibenden von ihren Schreibtrainer*innen begleitet.

Fotos: Toni Suter

JULL meets Junges Schauspielhaus

Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen Kappeli und Hirschengraben haben mit den Autor*innen Lea Gottheil und Lorenz Langenegger Texte geschrieben, in denen sie sich dem Phänomen Urknall nähern. Entstanden sind fantasiereiche
Begriffsdefinitionen, emotional aufgeladene Geschichten, biografisch geprägte Liedtexte, überraschende Dialoge.
Der Regisseur Daniel Kuschewski erarbeitete daraus zusammen mit dem Jungen Schauspielhaus szenische Universen, die im Kulturhaus KOSMOS für das Publikum begehbar, hörbar, sichtbar und erlebbar wurden.


Eine Auswahl der Texte ist nun im JULL Ready Print Nr. 19 erschienen und wurde von den Schülerinnen und Schülern an einer exklusiven Lesung im JULL präsentiert.

Fotos: Roland Iselin

Buchvernissage und Live-Lesung aus neuen Schulhausromanen und Museumsgeschichten

Die Klassen B3a, B3b, B3d der Sekundarschule Rümlang-Oberglatt haben mit den Autorinnen Renata Burckhardt, Johanna Lier und Suzanne Zahnd über mehrere Monate an ihren Schulhausromanen gearbeitet – zum Teil auch im Jungen Literaturlabor JULL in Zürich.
Entstanden sind spannende Geschichten um grosse Gefühle, Macht und Intrigen. Die fünf El Chappo Brüder aus Rümlang City zum Beispiel haben so einiges auf dem Kerbholz und sind im Auftrag ihres Vaters unterwegs, während in einer nächsten Geschichte David und Svenja in
New York mit tödlicher Eifersucht zu kämpfen haben. Die Romanheldin Daniela hingegen hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren, und jetzt verschwindet auch noch ihr kleiner Bruder John. Und auch im Roman Maria und Kuraz läuft nicht alles glatt: Eine unzerstörbare Mauer soll gebaut werden, jedoch die beiden Freunde wehren sich!


Mit kultigen Designerstücken haben sich die Klassen A3a und A3b der Sekundarschule Rümlang-Oberglatt anlässlich eines Besuches in der Sammlung des Museums für Gestaltung in Zürich auseinandergesetzt. Anschliessend wurde im JULL geschrieben. Dabei ging es mitunter um
die Frage, wie aus einer klassischen Parfumflasche oder einem kultigen Sparschäler eine mitreissende Geschichte wird. Gecoacht wurden die Jugendlichen von Autor André Vladimir Heiz.

Fotos: Toni Suter

Stuhlbeinstories "Reloaded": Dichten im "Museum für Geschichten"

Wie wird aus einem Stuhlbein eine Story? Und wie aus einem Sparschäler ein Drama?

In Kooperation mit dem Festival Blickfelder hat die Klasse AB1c aus der Sekundarschule Urdorf mit dem Autor Heinz Helle eigenwillige Geschichten geschrieben. Inspiriert wurden die Jugendlichen in der Sammlung des Museums für Gestaltung; zur Schreibtat schritten sie anschliessend an mehreren Nachmittagen im Jungen Literaturlabor.

Im Rahmen der Blickfelder-Eröffnung wurde in Museum für Gestaltung ein Best-of-Programm präsentier.

Fotos: Andrea Rist

Neue Schulhausromane aus Dübendorf

Seit 2017 schreiben Jugendliche der Sekundarschule Stägenbuck in Kooperation mit dem Jungen Literaturlabor Zürich ganze Romane, nämlich Schulhausromane.

 

Auch Gangmitglieder haben Gefühle! – «Rache ist süss» heisst das neue Werk der Klasse B1f, das die Schülerinnen und Schüler, gecoacht von Autor DANIEL MEZGER, verfasst haben. Darin geht es um knallharte Gang-Rivalitäten und gut vorbereitete Rachepläne. Ist Geschichten erfinden lügen? – «Die Geschichte der Lügerei» der B1e ist ein Thriller, in dem es um einen rätselhaften toten Comic-Autor geht, der gar wundersam wieder zum Leben erweckt wird. Doch das ist erst der Anfang einer turbulenten Story in der Story. Gecoacht wurde die Klasse von Autorin MAJA PETER.


An der Buchvernissage auf der Bühne der Oberen Mühle in Dübendorf lasen die jungen Schreibenden aus ihren Texten.

Fotos: Anouk Tschanz

Film ab und die Geschichte läuft im Kopf weiter oder wenn aus Filmszenen Geschichten werden

Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Primarschule Aussersihl haben sich zu klassischen Filmszenen, etwa aus Bäckerei Zürrer neue Szenen und Geschichten ausgedacht. Da wird der gute alte Bäcker Zürrer zum Roboter oder schliesst sich in einer nächsten Szene einer Mörder-Gäng an.

Atemberaubend und Spannend ist die neue Version auf jeden Fall. Unterstützt und gecoacht wurde die Klasse bei ihrer Drehbucharbeit von Regisseur und Drehbuchautor Karim Patwa und was es mit der Bäckerei Zürrer sonst noch alles auf sich hat, erfuhr das Publikum an der Live-Lesung unterstützt von den passenden Filmausschnitten.

Fotos: Toni Suter

CD-Taufe und Listening-Session

Mit Unterstützung der Autorin Monica Cantieni schuf eine Klasse der Sek Horgen (Lehrerin: Brigitte Unger) ein historisierendes Hörstück aus dem Leben von Arbeiter/innen: SABOTAGE IN DER SEIDENFABRIK, in den 1920ern angesiedelt, wurde im Juni 2018 an den Festspielen Zürich im Rahmen einer öffentlichen Lesung samt Installation präsentiert. Im folgenden Herbst haben die Jugendlichen das Hörstück im Lauf von zwei intensiven Aufnahmewochen im JULL-Studio eingespielt, dies unter Leitung des Musikers und Hörspielregisseurs Martin Engler und mit Unterstützung der JULL-Auftrittstrainerin Irene Eichenberger. Nun wurde in der Horgener Old School CD-Taufe mit Live-Lesung gefeiert. Ausschnitte sind zu

hören auf JULLtube, zum Beispiel das sagenhafte Härdöpfelilied.

Fotos: Roland Iselin

Hörproben & Live-Lesungen zu "Rewriting the Bible" mit Jugendlichen der Atelierschule und Autor Michael Fehr

Als das Junge Literaturbor die Idee «Rewriting the Bible» erstmals an der Atelierschule vorstellte, war die Reaktion der Jugendlichen: «Was genau hat das mit uns zu tun?» – Und genau das ist die zentrale Frage unseres Projektes: Was, bitte sehr, hat die Bibel, genauer das Neue Testament, heute noch mit uns Menschen zu tun? Und was mit Jugendlichen des 21. Jahrhunderts??
Um Antworten darauf zu finden, baten wir als Erstes den früheren Grossmünster-Pfarrer Werner Gysel, eine Auswahl zentraler Motive aus dem NT zu treffen. Gysel entschied sich für zwölf Textstellen, vom «Barmherzigen Samariter» (Lukas) bis zu «Was den Menschen verunreinigt» (Matthäus). Für diese «Klassiker» suchten die Jugendlichen in je einem Workshop neue Sicht- und Erzählweisen, gecoacht vom Autor und Musiker Michael Fehr – worauf sie die neuen Texte in guter alter Predigt-Tradition im JULL-Tonstudio einlasen.

 

Diese «Tonkeller-Predigten» wurden erstmals öffentlich im JULL präsentiert.

Fotos: Suzanne Schwiertz

Buchvernissage mit Live-Lesung

Die Sekundarschule Feld in Zürichs Kreis 4 ist die dritte JULL School-in-Residence. Seit Sommer 2018 haben gleich drei Feld-Klassen mit "ihren" Autor*innen eigene JULL-Romane verfasst.

Nach getaner Schreibarbeit hat der Illustrator Markus Roost in enger Zusammenarbeit mit den Jugendlichen drei Buch-Covers kreiert. Und passend zu dieser nahezu magischen Bilderwelt fand die Buchvernissage der neuen JULL-Prints im Filmpodium Zürich statt, wo bekanntlich seit je die grossen Klassiker der Leinwand daheim sind.

Anwesend waren auch die drei Schreibtrainer*innen André Vladimir Heiz, Richard Reich und Eva Rottmann und Cover-Art-Coach Markus Roost.

Die drei JULL-Prints PARA PARA!, LIEBEMATIK und UNSER MAGISCHES BUCH gibt's ab sofort in unserem Shop zu kaufen.

Fotos: Alberto Cirigliano

Buchvernissage und Live-Lesung mit 77 jungen Autor*innen

Nicht nur in der Zwingli-Stadt Zürich, auch draussen im Kanton gibt es unzählige Reformationsgeschichten, die erzählt werden wollen. Zum Beispiel im Weinland, wo der Geist der pietistischen Sekten-Gründerin Margarethe Peter spukt. Oder in der Au, wo einst der Ritter Hans Rudolf Werdmüller sein (Un-)Wesen trieb. Oder in Männedorf, aus dem die Weberin Dorothea Trudel mit ihren sagenhaften Heilkräften ein «Jerusalem am Zürichsee» machte. Oder in Kappel am Albis, wo 1531 neben Ulrich Zwingli auch dessen Stiefsohn Gerold Meyer von Knonau in der Schlacht umkam. Ja, und dann war da noch die religiös erleuchtete Armenfürstin Barbara Juliane von Krüdener, die sich von Zürich aus quer durch den ganzen Kanton predigte, bevor sie ausgeschafft wurde …


Von diesen 5 Persönlichkeiten liessen sich 5 Schulklassen aus denselben Gegenden zu eigenen Romanen animieren. Die Schreibarbeit fand teils in der Schule statt, teils im Jungen Literaturlabor JULL in Zürich, welches das Projekt auch verantwortet. Unterstützt wurden die 77 Jugendlichen von den 5 Autor*innen Johanna Lier, Lea Gottheil, Meral Kureyshi