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 JULL-Awareness-Konzept  

Für JULL-Alltagsbetrieb

Das JULL ist ein Schreibort, der allen Kindern und Jugendlichen der Stadt Zürich und darüber hinaus offenstehen soll, egal welchen Hintergrund sie mitbringen.
 

Das Prinzip des JULL ist es, sich auf Augenhöhe zu begegnen und kulturelle Teilhabe zu praktizieren: Alle lernen von allen.
 

Das gilt für alle, die im JULL schreiben und arbeiten: Schüler*innen, Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer Freizeit, Autor*innen, Lehrer*innen, Besucher*innen und das JULL-Team.
 

Zu diesem Prinzip gehört, dass man miteinander kommuniziert, sich austauscht, gemeinsam arbeitet. Dazu gehört wiederum die Bereitschaft, anderen zuzuhören sowie die Bereitschaft, einen gewissen Dissens auszuhalten.
 

In Fällen jedoch, in denen Meinungen und Themen geäussert werden, die eine Toleranzgrenze überschreiten, sollte dies angesprochen werden können. Entweder direkt oder indem ein Dialog mit den Betroffenen gesucht wird. Ziel ist es, Missverständnisse zu vermeiden, Diskriminierung, Mobbing und weitere Handlungen, die eine Person abwerten oder verletzen, zu verhindern. Dies gilt für mündliche Äusserungen ebenso wie für im Rahmen von JULL-Aktivitäten verfasste Texte. (Was nicht heisst, dass kontroverse Themen nicht im literarischen Sinne behandelt werden könnten!)
 

Kommt es zu Verhaltensweisen oder Handlungen, die nicht im Dialog gelöst werden können und die bestimmte Grenzen des respektvollen Umgangs miteinander überschreiten, sollten diese der JULL-Leitung zur Kenntnis gebracht werden.
 

Die Kontaktperson hierfür ist Co-Leiterin Gerda Wurzenberger, ihre E-Mail-Adresse ist wurzenberger@jull.ch.

 

Für freie JULL-Schreibgruppen

Die oben genannten Grundsätze gelten auch für die Schreibgruppen des JULL, also für die Gruppen von Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die in ihrer Freizeit ins JULL kommen.
 

Sofern diese Gruppen im Hinblick auf ihre Aktivitäten im JULL in Chats oder via E-Mail miteinander in Kontakt stehen, gelten die Grundsätze auch für diese Formen der Kommunikation.
 

Und diese Regeln gelten auch im Rahmen von vom JULL organisierten öffentlichen Auftritten und während der Proben dafür.

Besondere Regeln für freie JULL-Schreibgruppen

Die Teilnahme an den freien Schreibgruppen des JULL ist kostenlos. Jede*r kann – im Rahmen der für die Gruppen vorgesehenen Altersgruppen – teilnehmen, in der Regel ohne An- und Abmeldung.
 

Eine regelmässige Teilnahme führt aber zu gewissen grundsätzlichen Verpflichtungen gegenüber dem JULL:
 

  • Einhalten von Terminen bei vom JULL organisierten Aktivitäten.

  • Insbesondere verbindliche Präsenz nach Zusage für Teilnahme an öffentlichen Lesungen ebenso wie Teilnahme an den dazugehörigen Proben

  • Einhalten von Deadlines bei Beiträgen für Veröffentlichungen
     

Wer sich nicht daran hält, kann von den Projekten, Lesungen etc. ausgeschlossen werden.
 

Schliesslich gehört es auch zum zu einem respektvollen Umgang mit den Möglichkeiten, die JULL-Schreibgruppen bieten, dass Kontakte im Hinblick auf Textveröffentlichungen (mit Zeitungen, Zeitschriften, Verlagen etc.) sowie Kontakte im Zusammenhang mit weiteren Aktivitäten (Schreibanlässe, Lesungen etc.), die über das JULL zustande gekommen sind, nicht für eigene Zwecke genutzt werden, ohne die JULL-Leitung davon in Kenntnis zu setzen.

Zürich, Juli 2026

PDF zum Download

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