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Ein Mord zum Geburtstag

  • Autorenbild: JULL
    JULL
  • 6. Juni 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Wenn einer zum Mord anstiftet, dann geht das selten gut. Vor allem, wenn ein Rest Unrechtsbewusstsein da ist. Dass er sein gutes Gewissen auf dem Golfplatz entdeckt, ist schon einmal etwas Anderes. Und eigentlich ist nicht der Golfplatz Schuld, sondern das Mädchen, in das er sich verliebt hat. Wir wissen es schon: Romano kann die Situation nicht mehr retten. Er hat etwas in Gang gesetzt, dass nicht mehr aufzuhalten war und mit dem Tod seiner Eltern endet. Aber kommt er davon damit oder schnappt ihn Kommandantin Fatima Mohamedi, auch wenn ihre Ermittlungsmethoden die Kollegen anfangs etwas befremden: Mohamedi ist religiös. Auch am Tatort lässt sie es sich nicht nehmen, den Gebetsteppich nach Mekka auszurichten und ein Gebet zu sprechen. Die Kollegen zucken inzwischen mit den Schultern: Jedem das Seine. Mohamedi ist ein Profi und eine spitzenmässige Kollegin, und das ist es, was zählt. Ausserdem: Ihren Süssigkeiten an Geburtstagen kann keiner widerstehen. Auch am Tatort nicht. Sogar die Toten würden mitessen, wenn sie könnten. Mohamedi kann ja auch nichts dafür, dass ausgerechnet an ihrem Geburtstag der Mord geschieht.

Projekt Nr. 102 - Langzeitprojekt "Riedenhalden 1", Klasse 2. Sek B (Lehrer: Fabian Feller), Schule Riedenhalden. Schreibcoach: Monica Cantieni.

 
 
 

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