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Kommandantin Mohamedi

  • Autorenbild: JULL
    JULL
  • 20. Juni 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Kommandantin Mohamedi gibt Einblick in ihr Privatleben, das auch von ihrem Glauben mitbestimmt ist. Eine App erinnert sie, wo Osten liegt und wann es Zeit fürs Gebet ist. Der Reise-Gebetsteppich ist nicht grösser als ein Taschentuch. Den hat sie immer dabei. Im Auto braucht sie den noch nicht mal, und dieses eine Mal nach diesem schrecklichen Mord, sind auch schon 5 Minuten Gebetszeit eine Verzögerung, die ihr eigentlich gegen den Strich geht. Ausserdem muss sie eine Uhr kaufen für ihren jüngeren Bruder, und ausserdem nervt ihr älterer Bruder am Telefon, der sich grade ein HUAWEI-Handy gekauft hat, als Trump dem chinesischen Handyriesen die Daumenschrauben anlegt und Google keine Updates mehr ausliefern darf. Jetzt ist der aus dem Häuschen und will sie zum Handykauf bewegen, und Trump wünscht er sich ins Pfefferland; Trump hat mit dieser Meldung den letzten Kredit bei ihm verspielt.

Der Roman neigt sich seinem Ende zu, und bei einem Showdown , das Quentin Tarantino würdig wäre, wird der Mörder überführt.

Projekt Nr. 102 - Langzeitprojekt "Riedenhalden 1", Klasse 2. Sek B (Lehrer: Fabian Feller), Schule Riedenhalden. Schreibcoach: Monica Cantieni.

 
 
 

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