Farbe bekennen


Heute war die Mädchengruppe zum ersten Mal im oberen Raum im JULL, dort, wo die Wände mit Tafelfarbe gestrichen sind. Plötzlich war gar nicht mehr so wichtig, was geschrieben wurde, sondern: dass. Die eigene Spur an der Wand, die Verewigung der Namen der Schreibenden und des Titels ihrer Geschichte (zumindest bis zum nächsten Putzen) war sehr viel attraktiver als das Feilen an den Kapiteln. (Bis die Schreibmaschinen ins Spiel kamen...) Vielleicht ist es kein Zufall, dass Kreide nicht nur Kreide bedeutet, also weiss-staubiges Gestein, sondern auch Erkennungszeichen (statt „Farbe bekennen“ konnte man früher „jemandem seine Kreide zeigen“), Schlachtruf und Losung. Also auf ins schneefallfarbene Buchstabengetümmel!

Regina Dürig schreibt mit den Mäödchen der Klasse 1. Sek B, Kappeli.

Projekt Nr. 120- "Mukanda" Klasse 1.Sek B (Lehrerin: Maria Loiacono), Schule Kappeli. Schreibcoaches: Regina Dürig, Daniel Mezger. In Zusammenarbeit mit dem Museum Rietberg.

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