Der Lippenstift-Raub
- office08827
- 6. Jan.
- 2 Min. Lesezeit

"(…) Der Archäologe fand sich währenddessen in den Lüften, er flog in den Sudan. An der Grenze zum Sudan aber wurde das Flugzeug vom Ägyptischen Militär angeschossen. Das Flugzeug stürzte in der Wüste vom Sudan ab. Der Archäologe überlebte mit grossem Glück. Er musste jedoch schnell weg vom Absturzort, bevor die Shababs kamen. Er hatte keine Ahnung, wo er war, weil er mitten in der Wüste war. Immerhin aber hatte er alles Mögliche an Trinkwasser und Essen mitgenommen. Er lief und lief und sah nichts ausser Wüste. Doch dann entdeckte er weit weg in der Ferne eine riesige Villa. Er konnte seinen Augen kaum trauen. Er rannte darauf los und hörte nicht mehr auf, bis er bei der Villa ankam. Dort gab es einen riesigen Pool, er stürzte sich hinein, um sich abzukühlen. Allerdings fand er es komisch, dass alles so still und abgelegen von jeder Zivilisation war. Da er früher eine Spezialpolizisten-Prüfung absolviert hatte, brach er durch die Sicherheitstür ein. Auf einmal realisierte er, was die Situation war und er erstarrte für einen Moment. Er begriff, dass er nun Opfer des Lippenstift-Raubs war. Aber er musste erst mal raus, aus dem Sudan, weil man fahndete nach ihm und die Piraten vom Sudan hatten das auch schon erfahren und suchten ihn nun im ganzen Land. Als der Archäologe einen weiteren Poolgang machen wollte, begegnete er zwei Mädchen. Sie erzählten einander, wie sie dort in der Wüste im Nichts gestrandet waren. Dann aber merkte der Archäologe, dass er ihnen zu viel erzählt hatte, deswegen sperrte er die Mädchen in der Villa ein … (…)
„ (…) Die Mutter schaute Yosra an und lächelte fröhlich und sagte: «Danke! Sie wissen nicht, wie viel das alles für sie bedeutet! Wie heissen Sie denn, wenn ich fragen darf?» «Ich heisse Thomas Bilzgi», sagte der Mann. Nihan bedankte sich sehr und Yosra auch. So gingen die beiden Frauen nach Hause, und Yosra überlegte sich bereits, was sie für sich als Weihnachtsgeschenke alles kaufen sollte. Der Tag hatte sich sehr gelohnt, fand Nihan. Denn im Museum hatte Thomas Bilzgi etwas Wichtiges nicht bemerkt: Während Yosra ihn mit Tränen angeschaut hatte, hatte Nihan den echten Lippenstift mit einem Fake-Lippenstift ausgetauscht. Im Museum befand sich nun also ein Fake-Lippenstift.“
Bild: Stiftung SKKG
265 - SKKG Wallrüti I - Schule Wallrüti, Klasse 3Ca (Lehrerinnen: Nives Thönen / Cornelia Tschopp). Schreibcoach: Renata Burckhardt






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