Es wird unglaublich spannend!




Die SchülerInnen waren in den letzten Tagen ausserordentlich fleissig und haben mit ihrer Lehrerin, Frau Michaela Frigg Sekeröz, sogar im Deutschunterricht an ihren Texten gearbeitet. Frau Frigg ist ein Engel (aufrichtige Meinung des Schreibcoachs).


Die Geschichte in der Tempelstadt in der 33. Dimension der Online-Welt hat volle Fahrt aufgenommen. Es wird unglaublich spannend!


JedEr SchülerIn liest vorne auf der Bühne den Teil der Geschichte vor, den er/sie verfasst hat. Und jedEr bekommt seinen/ihren wohlverdienten Applaus. Ob Ivar (der Gefängnis-Ausbrecher), die alleroberste Meisterin der Tempelschule, ihre Kontrahentin (und Zwillingsschwester) Asura, die sieben Auserwählten, Schulabwart Rudi, Sensai Maestru oder die Tempelkatze Kara Şimşek: Die Figuren leben und sprudeln nur so vor Ideen.


Schüler A. bekommt übrigens auch seine Figur (er war ja in anderen Figuren aufgegangen, siehe Eintrag von letzter Woche): Er wird seine Stimme einem auf heimtückische Art ermordeten Auserwählten verleihen, der (sehr wahrscheinlich) wieder aus dem Reich des Todes zurückgeholt wird. Allerdings mit zwei falschen Augen!


Lassen wir uns folgende Sätze der SchülerInnen, die heute zu hören und zu lesen waren, auf der Zunge zergehen:


- «Was ist passiert, dass ganz Zürich verbrannt ist?», fragte sich Theodora, während Überreste von Feuer in der Luft herumflatterten.


- Auf einmal sah Theodora ihre Hände nicht mehr. Der Computer strahlte so hell, dass sie fast nichts mehr sehen konnte. Und dann saugte der Computer sie auf und sie war nicht mehr im Auzelg.


- Der Raum war kahl mit Ausnahme von einem riesigen sonnengoldenen Siegel an einer ziegengrauen Wand und einem Tisch, um den herum sieben leere Stühle standen.


- «Hi, ich bin Ginny. Ich habe eine Stadt nur mit einem Pusten zerstört und über das Wasser rennen musste ich auch, weil mich ein Basilisk verfolgt hat.»


- Jas antwortete: «Nur als Hinweis: Ich kann mich in alle Tiere verwandeln! Also pass bloss auf! Ich werde zum Fuchs, wenn mich jemand nervt oder zu einer Schlange, wenn ich wütend bin. Ich nehme die Gestalt einer Spinne an, wenn ich kämpfen möchte.»


- Indem sie ihren Kopf zur Seite drehte, sagte sie: «Es könnte sein, dass ihr nicht alle zurückkehren werdet.»


Mehr: Sei an dieser Stelle natürlich nicht verraten!


Projekt 149 - Langzeitprojekt Primarschule Auzelg. Schule Auzelg, Klasse 6a (Lehrerin: Michaela Frigg). Schreibcoach: Gion Mathias Cavelty.



Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

JULL Junges Literaturlabor, 

Die Provinz GmbH - Gemeinnützige Gesellschaft für Kulturprojekte

Bärengasse 20, 8001 Zürich

T +41 44 221 93 81, office@jull.ch

Bankverbindung (ZKB Zürich): IBAN-Nr. CH84 0070 0110 0057 4440 9

Impressum

Datenschutzerklärung

  • White Twitter Icon
  • Weiß Instagram Icon
  • White Facebook Icon
  • White SoundCloud Icon
  • Weiß Vimeo Icon