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Neues von den Stadtbeobachter/Innen


Vorsichtig stelle ich den Computer zwei Meter entfernt auf einen Tisch, damit die beiden anwesenden Stadtbeobachter-innen im JULL genügend Abstand zur Stadtbeobachterin auf dem Screen haben. Erst nach fünf Minuten realisieren wir, also ich, dass Corona nicht durch den Bildschirm fliegen kann, wenn falls dann … Wir schreiben und diskutieren also nach wie vor auf allen Kanälen und halten schön Abstand. Heute beschreiben wir Orte, die sich während den letzten Monaten verändert haben. Der Sechseläutenplatz, die Seeufer, das eigene Zimmer. Dabei streifen wir auch andere Themen: Der Frauenstreik vom 14. Juni und das Patriarchat hier und dort. Warum regt sich eine Stadtbeobachterin darüber auf? Sie denkt nach, der Ärger verfliegt und ein schönes Gedicht entsteht. Ausserdem die Vergangenheit: Ein Stadtbeobachter erklärt, dass er Vergangenheit doch nicht im Präsens beschreiben könne. Denn die Schwäne sind ja jetzt nicht mehr dort. Und wir finden heraus, dass nicht alle jungen Menschen ihre Texte sofort veröffentlicht haben wollen. Mit anderen Worten: Seien Sie froh, wenn Sie online einen Text finden und kommen Sie bald zu einer Lesung, wenn wieder welche stattfinden.

Die Stadtbeobachter-innen treffen sich das nächste Mal am Mittwoch, 24. Juni von 17 bis 19 Uhr im JULL.


Wer auch bei den Stadtbeobachterinnen mitschreiben möchte, meldet sich bei office@jull.ch.


 

JULL-Projekt 45 - Stadtbeobachter/innen - Jugendliche beschreiben ihr Zürich. Schreibcoaching und Redaktion: Gina Bucher. Die Texte der Stadtbeobachter/innen finden Sie auf: www.stadtbeobachter-innen.ch.


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