"Best of"

 Tagebuch++++++++++++ 

Manche Sätze sind so schön, dass sie es verdient haben, hier besonders erwähnt zu werden.

Wenn ein Bumerang

die ganze Welt durcheinander bringt,

landet er wahrscheinlich auf You-Tube.

Geschrieben während des Projekts Nr. 89 - School in Residence Sekundarschule Feld II (Langzeitprojekt). 2ABa (Lehrerin: Céline Codoni) mit André Vladimir Heiz.

Bimbo bimba bimbi

Kitti Katto Katta

Bäumli Bäuma Bäumo

Balli Ballo Blla

Loli Boli

Loli Boli Doli Moly Trolly Coop

Föhn göhn löhn Migros

tresli Melsi Hösli

Bild chitst chatst chröströst

BaBelli BaBelli Boo.

Ein interplanetarischer dadaistischer Kongress, geschrieben während des Projekt Nr. 95 im Rahmen der COOL - TUR 2018, Kulturelles Herbstferienangebot für Kinder von 7 -12 Jahren. In Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Zürich. Schreibcoach: Jens Steiner, Kunstvermittlerin: Seline Fülscher und Auftrittscoach: Irene Eichenberger

Der, in den sie sich verliebt hatte, sagte: «Ich liebe dich».

Nur leider lag sie schon im Grab.

Geschrieben von Giuliana während des Projekts "Menschenrechte" Klasse 1. Sek A Schule Kappeli, Zürich (Lehrerin: Mare Willuweit). Schreibcoaches: Ulrike Ulrich und Werner Rohner

«Mark will Melissa einen Abschiedskuss geben, aber sie gibt ihm einen geplanten, heftigen und stabilen Korb, den er in seinem Leben nie mehr vergessen wird.

Mark ist bereit zum Kuss und stürzt sich auf Melissa.Melissa täuscht vor,sie will ihn auch küssen und macht dann einen Schwung nach hinten, dass der Korb noch schlimmer ist! Dieser Korb war böse und hat gesessen.!»

Geschrieben von Laxshan, Naveethan und Anatol während des Projekts Nr. 90- School in Residence Sekundarschule Feld III (Langzeitprojekt). 2ABc (Lehrer: Michele Cirigliano) mit Suzanne Zahnd.

ZURIGO

Zurigo città ricca

         tutto è caro, accipicchia!

 

Zurigo città sul lago

         per questa vista molto pago

 

Zurigo di lusso

         in ogni metro un russo

 

Zurigo città del leone

         la stazione è un portone

 

Zurigo città di ferro e di binari

         sempre rispettati sono gli orari

 

Zurigo sempre un cantiere

         ogni stagione un nuovo quartiere

 

Zurigo rumorosa

         macchine a iosa

 

Zurigo antica

         vita moderna, che fatica!

 

Zurigo severa ed arrogante

         città aperta ed integrante

 

Zurigo acculturata

         università affollata

 

Zurigo cosmopolita

         per tutto il mondo un calamita

Der Dichter Pietro De Marchi erarbeitete mit einer Gruppe junger Italofoni des Zürcher Liceo Artistico in drei Workshops eine Reihe von «poesie», unter anderem ein Gedicht mit dem Titel «Zurigo».

Madonna & schwarze Madonna

M: Hoi Madonna! Na was machst du so?

SM: Ich bereite mich gerade für die Party vor. Aber ich finde eben nichts.

M: Weisst du was du anziehst? Du hast ja aber eine grosse Garderobe. Ich habe even noch keinen Plan: was ich singen werde an der Party. Was ich anziehe. Könnte ich dein Swarovski-Kleid ausleihen?

SM: Aber sicher unter der Bedingung, dass du über mich singst, sonst nicht.

M: Okay! (Lacht) Ja dann muss ich noch ein Lied schreiben.

SM: J das ist nicht mein Problem.

M: Ah ok ist gut.

SM: Bis heute Abend möchte ich diesen Song haben und dann bekommst du mein Kleid. Und eigentlich könnten wir ja auch zusammen singen. Oder ich hab jetzt nicht die geile Stimme aber warum nicht.

M: Hängt davon ab wie deine Stimme ist, ich möchte nicht dass das Publikum...

SM: Entweder willst du das Kleid oder nicht.

M: Was krieg ich noch?

SM: Ja nichts... Ich kann dir Glück bringen, aber dann musst du mir eine Wachsfigur geben.

M: Wachsfigur? Habe ich leider nicht dabei.

SM: Dann mach eine!

M: OK in Ordnung.

SM: Easy.

Aus dem Projekt Nr. 68 "Wunder." (1000 Jahre Kloster Einsiedeln), Klasse A1e Schule Sek Kappeli Dübendorf-Schwerzenbach, Winter 2017

Notre ville s'appelle Bikini Bottom

Nous sommes une société anarchiste

Il n'y a plus de frontières

Plus d'argent, tout est gratuit

Il n'y a plus d'école, nous apprenons tout sur internet, depuis la maison

On ne mange pas: les chiens, les chevaux, les lapins, les chats, les serpents et les canards

On mange: les vaches, les poulets et les cochons

Nos maisons sont grandes, avec beaucoup de vitres, internet, des sofas et une piscine

Pour nous déplacer nous marchons, nous nageons, nous prenons le métro et des sous-marins

Aus dem Projekt Nr. 66 "Let's schreib Français!" 3. Sek Schule Kappeli, Zürich-Altstetten, Herbst/Winter 2017

Auf der Bahnhofstrasse gibt es gratis Uhren

Auf der Bahnhofstrasse gibt est gratis Gold

Wir laufen den ganzen Tag nackt auf der Strasse

Wir genissen das Leben.

Judy und Teklum, Schüler der Aufnahmeklasse Sekundarschule Hirschengraben, Sommer 2017

Zwei Männer arbeiten auf einer Baustelle.

Sie reformieren ein Haus.

Schüler der 3. Sek b, Schule Kappeli, Frühling 2017

In meiner düsteren Wohnung hallten meine Rufe zu dem Fischstäbchen wieder. Nun diente ich schon ziemlich genau fünfzig meiner siebzig Jahre dem Fischstäbchen. Und wenn mein Ende kommt, würde auch das Ende der Fischstäbchen eintreten.

JanÖ, Schüler der 6. Primarschulklasse Kügeliloo, Frühling 2017

Es ist schön, wie das Haar schwarz wie die Nacht ist.

Es ist wunder, dass es schneit mit den Blumen.

Es ist schön, wie die Nacht mit den Sternen glitzert.

Und der Mond die Nacht erhellt.

Und die Sonne im Mondlicht glitzert.

Es ist schön, dass das Farbenspiel mit den Blättern Herbst zu sein scheint.

Es ist schön, wie die Vögel fliegen in den Süden, wo die Sonne untergeht, und sie in den Abend fliegen.

Mai, Schülerin der 4. Klasse Kügeliloo, Projekt Ito Shinsui, Frühling 2017

In der harten Zeit gab es keine Pausen, nur arbeiten und schuften.

Und in den nicht so harten gab es Pausen und Ruhe und Lohn.

Adrian, 5. Klasse Buchwiesen, Prokjekt Ito Shinsui, Frühling 2017

Ich gehe ins Vanilla Sky und treffe dort Sathi. Dann gehe ich ins Erbeer Sky. Dort treffe ich Omar und er fragt, wo bist du gewesen? Ich sag, ich war im Vanilla Sky, und du? Er sagt, im Orange Sky, und ich gebe ihm eine Faust auf den Arm. Und er sagt, woher dieser Mut, und ich sage, aus dem albanischen Blut.

Aus "Dead End", SiR Sekundarschule Kappeli, Zürich Altstetten, Klasse S3B-2, Frühling 2017

Alle tausend Jahre kam eine Doppelgängerin zur Welt. Und Kathryn war die Doppelgängerin einer Frau, die tausend Jahre älter war als sie und die gleich aussah wie sie.

Aus "Tagebuch der Vampire", SiR Sekundarschule Kappeli, Zürich Altstetten, Klasse S3B-2, Frühling 2017

Wie Kelly Mike findet: Er hat braune Haare. Er ist dünn. Nett

Mike findet Kelly sympathisch, nett, Körper.

Aus "Die wahrscheinlich grosse Liebe", SiR Sekundarschule Kappeli, Zürich Altstetten, Klasse S1B-2, Frühling 2017

Ich freue mich schon richtig darauf,

den Bademeister zu heiraten.

Ich frage mich, wie es mit ihm wird.

Vielleicht werden wir Kinder haben.

Ausschnitt der Lesung vom 3. Februar, Austellung "Ito Shinsui, 4. Klasse Schule Kügeliloo Zürich, Frühling 2017

Die Lust hängt vom Schreiben ab.

 

Sheymaa, Schülerin am Schulhaus Kappeli, JULL-School-in-Residence 2016/17, Herbst 2016

Ich will, dass die Zeit schneller läuft, doch wie es so ist, wenn man will, dass sie schneller vorbei geht - Es kommt einem vor, als würde sie rückwärts laufen.

 

Mohana, Schülerin des Gymnasiums Wettingen, Frühling 2016

Dönerbox

Dürüm, bürüm öö öö ö
Sose dose budal mir
Misch pisch Kisch
dä dä dä thug mut
po po jo jo mut.

 

Abraham, Schüler einer 1. Sek, Schulhaus Kappeli, Frühling 2016

.

Der Winterschlaf nähert sich.
Das Schwimmbad schliesst.

Ich (Ardita, die Badmeisterin)

werde das Schwimmbad vermissen.
Ich muss noch soviel einkaufen

bis zum Winterschlaf!.

 

Aliyah, Schülerin der Klasse 1Bc, Schulhaus Riedenhalden, Frühling 2016

Ausserdem hat sie einen Freund. Sie liebt ihn, besser gesagt sie lieben sich.

 

Aliyah, Schülerin der Klasse, 1Bc, Schulhaus Riedenhalden, Frühling 2016

Dini Auge
sind so schön
das mini
ufgeh händ.

 

Alex Hugo Lora Aquino, Schüler der Klasse 1Bc, Schulhaus Riedenhalden, Herbst 2015
In: JULL-Print Nr. 2, LESEN SIE DIESES BUCH NICHT!, Seite 60

"1:0 für die Aliens. Es sieht nicht gut aus für die Menschheit."

 

In: Jull-Print Nr. 7: "DAS DUNKLE SPIEL"
(Buben einer Sek-Klasse Riedenhalden, Schreibtrainer Lorenz Langenegger und Peter Weber)

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