top of page

Ein Pentagramm mit Pentagon




Heute war es eine besondere Schreibsitzung: Die Klasse, die Lehrerin und ich trafen uns im Schulhaus Auzelg, und zwar erst am Nachmittag. Warum? Weil ich für den Morgen auf 10.30 Uhr einen Corona-Impftermin erhalten hatte und Frau Frigg so nett gewesen war, das Treffen auf den Nachmittag zu verschieben.


Es kam, wie es kommen musste: Ich trampelte zuerst ins falsche Schulhaus Auzelg (Unterstufe). Ich finde ja leider nie etwas. Eine Erstklässlerin, die ich in meiner kompletten Verwirrung/Überforderung wahrscheinlich tüchtig erschreckt hatte, erklärte mir dann zum Glück den Weg ins richtige Schulhaus (70 Meter oder so weiter hinten).


Dort, in Zimmer Nummer 7, war dann tatsächlich die Klasse versammelt plus Frau Frigg plus eine Kollegin, mit der zusammen sie die Klasse unterrichtet.


Was gab es konkret zu tun? Den vierten und letzten Tag unseres Fantasy-Romans zu skizzieren, und zwar so detailliert wie möglich. Es kommt natürlich zum grossen Showdown mit der allerhöchsten Meisterin, die sich als absolutes Monster und Oberbösewichtin entpuppt. Ihre Zwillingsschwester Asura will sie zur Strecke bringen, das misslingt; leider können auch sechs der sieben Auserwählten nichts gegen sie ausrichten; Theodora (unsere Heldin) gelingt es dann mit einem Trick, sie zu besiegen ... leider nur FAST. Aber Deus-ex-machina-mässig tritt dann doch noch ein Retter auf den Plan ... das heisst: Dieser Retter kann nur auftreten, wenn ihm die Tempelschul-Katze eines ihrer Leben spendiert. Und wenn sie keine Lust dazu hat? OMG!!!!!


Ein Problem, das wir uns eingehandelt haben und für das wir noch unbedingt eine Lösung finden müssen, ist unser Pentagramm bestehend aus fünf Zacken und dem Pentagon in der Mitte. Es gibt in unserer Geschichte nämlich SECHS Zacken. Der sechste Zacken befindet sich schon seit jeher im Besitz von Asura. Was ist das Geheimnis des sechsten Zackens? Dass er die Zerstörungen der Meisterin rückgängig machen kann?


Jedenfalls kommt's zum Happy-End, Stand jetzt. Nächste Woche kann sich natürlich noch alles ändern. Dann – in unserem siebten und vorletzten Treffen – vollenden wir den vierten Tag. Im letzten Treffen werden wir dann alles nochmals genau unter die Lupe nehmen und den Text nochmals durchbürsten.


 

Projekt 149 - Langzeitprojekt Primarschule Auzelg. Schule Auzelg, Klasse 6a (Lehrerin: Michaela Frigg). Schreibcoach: Gion Mathias Cavelty.



Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Wie weiter?

Comments


bottom of page